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Solar Inspektion

DJI Terra wird zum Werkzeug für thermische Inspektionen

Von einzelnen Wärmebildern zur georeferenzierten thermischen Karte

Bisher wurde DJI Terra vor allem genutzt, um Dachmasse zu bestimmen, Gebäude zu modellieren und Planungsarbeiten für Solaranlagen durchzuführen. Mit der neuen Thermal 2D Reconstruction erweitert DJI Terra den Workflow für Solar-, Gebäude- und Infrastrukturinspektionen. Unverändert bleibt dabei die entscheidende Rolle des Menschen: Fachpersonen beurteilen die thermischen Schadensmuster, berücksichtigen die Rahmenbedingungen der Aufnahmen und identifizieren mögliche Probleme.

Neu lassen sich mit der Drohne aufgenommene Wärmebilder zu einer georeferenzierten thermischen 2D-Karte zusammenfügen. So entsteht ein harmonisiertes Lagebild der gesamten untersuchten Fläche, inklusive Temperaturinformationen. Während bei kleineren Anlagen eine erste thermische Beurteilung häufig bereits während des Fluges erfolgen kann, mussten bei grossflächigen Inspektionen bisher zahlreiche Wärmebilder einzeln ausgewertet oder zur weiteren Analyse in spezialisierte Softwarelösungen übertragen werden. Mit DJI Terra ab der Version 5.3 wird dieser Prozess deutlich einfacher und damit effizienter.

Von der Befliegung zur thermischen Karte

Die Flugplanung erfolgt wie gewohnt über den Touchscreen der Fernsteuerung. Die Befliegung eines Einfamilienhauses dauert auf diese Weise in der Regel nur etwa 3 bis 5 Minuten. Während des Fluges werden gleichzeitig RGB- und Wärmebilder aufgenommen. DJI Terra nutzt die hochauflösenden RGB-Aufnahmen für die präzise räumliche Rekonstruktion und ordnet die Wärmebilder anschliessend entsprechend zu. Dadurch können thermische Auffälligkeiten rasch lokalisiert und mögliche Ursachen anhand der Bildquellen geprüft werden. Gleichzeitig helfen die RGB-Aufnahmen bei der Interpretation möglicher Ursachen. Verschmutzungen, Beschädigungen oder temporäre Effekte wie Verschattungen lassen sich dadurch einfacher erkennen und in die Beurteilung einbeziehen. Der grosse Vorteil ist eine zusammenhängende thermische 2D-Karte, in der die Temperaturinformationen erhalten bleiben. Bei einer Photovoltaikanlage können so beispielsweise auffällige Temperaturunterschiede und Hotspots schnell lokalisiert, dokumentiert und anschliessend gezielt untersucht werden.


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Potenzielle Probleme direkt in DJI Terra erkennen und analysieren

Die neue Funktion geht über die reine Darstellung eines thermischen Orthomosaiks hinaus. Innerhalb der Karte stehen verschiedene Werkzeuge für die Analyse zur Verfügung:

  • Punkt-, Linien- und Flächenmessungen
  • 10 verschiedene Farbpaletten
  • Individuell definierbarer Temperaturbereich
  • Anpassung des Emissionsgrades
  • Berücksichtigung von Umgebungsparametern
  • Export der Ergebnisse als PDF- oder Excel-Bericht

Damit entsteht ein durchgängiger Workflow von der Datenerfassung über die Analyse bis zur Dokumentation. Besonders interessant für die Praxis ist die Möglichkeit, aus den identifizierten Auffälligkeiten einen strukturierten Bericht zu erstellen. Dieser kann anschliessend dem Techniker vor Ort als Grundlage dienen, um die gefundenen Bereiche gezielt zu überprüfen und bei Bedarf direkt Massnahmen einzuleiten. Je nach Problem, von einer simplen Reinigung bis hin zum Austausch eines defekten Moduls.

Besonders interessant für Photovoltaik-Inspektionen

Gerade bei grösseren Solaranlagen spielt die neue Funktion ihre Vorteile aus. Statt hunderte einzelne Wärmebilder zu durchsuchen, erhält der Anwender eine georeferenzierte Übersicht über die gesamte untersuchte Fläche. Thermische Auffälligkeiten lassen sich darin lokalisieren und gezielt überprüfen. DJI empfiehlt für normale Aufnahmesituationen mindestens 60 % Längs- und 50 % Querüberlappung. Bei homogenen oder sich wiederholenden Strukturen empfiehlt DJI eine Erhöhung auf 80 % beziehungsweise 70 %.
Diese Parameter lassen sich bereits bei der Flugplanung einfach einstellen. Der eigentliche Aufnahmeprozess bleibt dadurch weitgehend automatisiert. Ein weiterer Vorteil zeigt sich besonders bei Dachanlagen: Für eine erste Bestandesaufnahme ist es nicht mehr notwendig, das Dach zu betreten oder aufwendige Sicherungsmassnahmen für eine manuelle Kontrolle einzurichten. Erst wenn die Auswertung einen konkreten Handlungsbedarf zeigt, können Techniker gezielt zu den betroffenen Bereichen geschickt werden. Das spart Zeit, reduziert Aufwand und hilft gleichzeitig, Arbeiten in exponierten Bereichen auf das tatsächlich notwendige Minimum zu beschränken.

Breite Hardware-Unterstützung

Folgende DJI Enterprise-Systeme eignen sich, um RGB- und Thermalaufnahmen kombiniert zu erfassen und anschliessend in DJI Terra auszuwerten:

  • DJI Mavic 3T
  • DJI Matrice 3TD
  • DJI Matrice 4T
  • DJI Matrice 4TD
  • DJI Zenmuse H20T
  • DJI Zenmuse H20N
  • DJI Zenmuse H30T

Damit lässt sich die Funktion sowohl für mobile Inspektionen als auch für automatisierte Anwendungen einsetzen.

Vom Rasterflug zum fertigen Prüfbericht

Die neue Funktion zeigt sehr schön, wie sich professionelle Drohnenlösungen in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Nicht mehr nur die Aufnahme möglichst guter Bilder steht im Mittelpunkt. Entscheidend ist der gesamte Prozess, von der automatisierten Datenerfassung über die Verarbeitung und Analyse bis zur verwertbaren Information. Eine moderne Enterprise-Drohne ist deshalb längst mehr als ein Fluggerät mit Kamera. Sie ist Bestandteil einer professionellen Branchenlösung, mit der sich bestehende Prozesse sicherer, schneller und effizienter gestalten lassen.

Dronesolutions unterstützt bei der Wahl des richtigen Workflow

Dronesolutions unterstützt Sie von der Auswahl der passenden Drohne über die Planung und Durchführung der Befliegung bis zur Verarbeitung und Auswertung der Daten mit DJI Terra. Ob Photovoltaikanlage, Gebäude oder Infrastruktur: Gemeinsam prüfen wir, welche Kombination aus Drohne, Sensorik und Software für Ihre Anwendung sinnvoll ist. Fragen Sie uns an!

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