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DJI Dock 4

DJI Dock 4 und Matrice 5TD – Die nächste Generation autonomer Drohneneinsätze

Mit dem neuen DJI Dock 4 und der Matrice 5TD stellt DJI eine leistungsstarke Lösung für automatisierte Drohneneinsätze vor. Das System kombiniert einen automatischen Batteriewechsel mit moderner Kameratechnik, längeren Flugzeiten und intelligenten Softwarefunktionen. Dadurch lassen sich Drohneneinsätze effizienter planen und durchführen. Besonders Sicherheitsorganisationen, Infrastrukturbetreiber und Industrieunternehmen profitieren von den neuen Möglichkeiten.

DJI Dock 4 – Automatischer Batteriewechsel in nur 45 Sekunden

Die wichtigste Neuerung des DJI Dock 4 ist das automatische Batteriewechselsystem. Bisher mussten Dockingstationen die Drohne nach jedem Einsatz aufladen. Das neue Dock 4 tauscht den Akku dagegen automatisch aus. Der Batteriewechsel dauert weniger als eine Minute. Bereits nach rund 45 Sekunden ist die Drohne wieder einsatzbereit. Dadurch können mehrere Missionen mit minimalen Unterbrechungen aufeinanderfolgen.
Auch die Datenübertragung wurde verbessert. Das System erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 80 MB/s. Während des Batteriewechsels lassen sich somit bis zu 2 GB Bild- und Videodaten übertragen.
Zudem eignet sich das Dock 4 für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen. Es funktioniert bei Temperaturen von –40 °C bis +50 °C und erfüllt die Schutzklasse IP56. Speziell entwickelte Propellermaterialien mit Vereisungsschutz erhöhen die Zuverlässigkeit bei schwierigen Wetterbedingungen.

DJI Matrice 5TD – Längere Flugzeit und bessere Bildqualität

Die neue DJI Matrice 5TD wurde speziell für automatisierte Drohneneinsätze entwickelt. Sie bietet längere Flugzeiten, höhere Geschwindigkeiten und eine deutlich verbesserte Kameratechnik.
Die wichtigsten technischen Daten im Überblick:

  • Bis zu 59 Minuten Flugzeit, davon 48 Minuten praktische Einsatzzeit
  • Bis zu 21 m/s (75,6 km/h) Fluggeschwindigkeit im FlyTo-Modus
  • 450 g Nutzlastkapazität für zusätzliches Zubehör
  • 50-MP-Weitwinkelkamera mit grossem 1/0,98-Zoll-Sensor
  • 50-MP-Telekamera mit 11-facher Vergrösserung und 176-fachem Hybridzoom
  • Wärmebildkamera mit 1280 × 1024 Pixeln nativer Auflösung
  • Laserentfernungsmesser mit bis zu 3 km Reichweite

Verbesserte Kameratechnik für Tag- und Nachteinsätze

Besonders die neue Telekamera bietet deutliche Vorteile. Ihr RYYB-Sensor verbessert die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen. Zusätzlich unterstützt eine integrierte Nahinfrarotbeleuchtung die Sicht bei Dunkelheit.
Auch die Wärmebildkamera liefert mehr Details. Ihre native Auflösung beträgt 1280 × 1024 Pixel. Mit der Super-Resolution-Funktion erreicht sie sogar 2560 × 2048 Pixel. Dadurch lassen sich thermische Auffälligkeiten präziser erkennen. Ausserdem erleichtern die Funktionen PIP und MSX die Auswertung. Sie kombinieren Wärmebilder mit Aufnahmen der Sichtbildkamera und verbessern so die Orientierung.


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Verbesserte Kommunikation und zuverlässige Hinderniserkennung

Das neue O4-Übertragungssystem ermöglicht unter optimalen Bedingungen eine Reichweite von bis zu 40 Kilometern. Eine zusätzliche O4-Bodenstation verbessert die Signalabdeckung. Zudem unterstützt das System die Verbindung über mehrere Bodenstationen. Dadurch lassen sich auch grössere Einsatzgebiete abdecken.
Die Matrice 5TD verfügt ausserdem über eine integrierte Dual-4G-Lösung. Sie kombiniert verschiedene Kommunikationsverbindungen und erhöht damit die Stabilität der Datenübertragung. Allerdings hängt die Verfügbarkeit einzelner Mobilfunkfunktionen von den regionalen Vorschriften ab.
Für die Hinderniserkennung nutzt die Drohne sechs Farbsichtkameras und ein zusätzliches Erkennungsmodul. Damit kann sie auch anspruchsvolle Hindernisse wie Stromleitungen erkennen.

DJI FlightHub 2 – Intelligente Automatisierung mit künstlicher Intelligenz

Neben der Hardware entwickelt DJI auch seine Softwareplattform DJI FlightHub 2 weiter. Neue KI-Funktionen unterstützen die automatische Erkennung von Objekten und Ereignissen. Dazu gehören beispielsweise Personen, Fahrzeuge und Tiere. Darüber hinaus kann die Software Rauch und Feuer erkennen.
Mit dem neuen FlightHub Copilot lassen sich künftig verschiedene Aufgaben automatisieren. Dazu zählen die Erstellung von Flugrouten, die Konfiguration von Arbeitsabläufen und die Unterstützung laufender Einsätze. Ausserdem ermöglicht OpenAPI die Anbindung externer Systeme. Dadurch können Unternehmen bestehende Prozesse mit automatisierten Drohneneinsätzen verbinden.

Drone as First Responder – Schneller reagieren bei Ereignissen

Besonders interessant sind die neuen Möglichkeiten für Drone-as-First-Responder-Anwendungen (DFR). Bei einem Ereignis kann das System automatisch eine Drohne zum Einsatzort entsenden. Diese liefert bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte wichtige Informationen. Dadurch erhalten Polizei, Feuerwehr und Rettungsorganisationen schneller einen Überblick über die Situation. Gleichzeitig können sie ihre weiteren Massnahmen gezielter planen.

DJI Dock 4 und Matrice 5TD für anspruchsvolle BVLOS-Einsätze

DJI legt beim neuen System grossen Wert auf die regulatorische Einsatzfähigkeit. Deshalb verfügt die Matrice 5TD über ein integriertes Flight Termination System (FTS). Dieses System funktioniert unabhängig vom Piloten. Zusammen mit einem zertifizierten Fallschirmsystem schafft es wichtige Voraussetzungen für Einsätze in der speziellen Kategorie.
DJI sieht für das System die europäischen Drohnenklassen C5 und C6 vor. Zusätzlich bietet der Hersteller umfangreiche Unterlagen für die Bewilligungsverfahren. Dazu gehören Nachweisdokumente und Vorlagen für SORA-Verfahren bis SAIL II. Diese sollen die Planung und Bewilligung komplexer Drohneneinsätze erleichtern.
Das Fallschirmsystem erfüllt gemäss Hersteller die Anforderungen der M2-Risikominderung mit mittlerer Robustheit. Dadurch kann es zur Reduktion des Bodenrisikos beitragen. Allerdings benötigen BVLOS-Einsätze weiterhin eine entsprechende behördliche Bewilligung. Die konkreten Anforderungen hängen vom Einsatzgebiet und den jeweiligen Betriebsbedingungen ab.

Fazit – DJI Dock 4 setzt neue Massstäbe für automatisierte Drohneneinsätze

Mit dem DJI Dock 4 und der Matrice 5TD macht DJI einen wichtigen Schritt in Richtung automatisierter Drohnenoperationen. Besonders der schnelle Batteriewechsel verbessert die Einsatzbereitschaft erheblich. Gleichzeitig ermöglichen die leistungsfähigen Kameras und neuen KI-Funktionen zahlreiche zusätzliche Anwendungen.
Das System eignet sich beispielsweise für die Überwachung kritischer Infrastrukturen, industrielle Inspektionen sowie Einsätze von Polizei und Rettungsorganisationen. Damit bietet DJI eine leistungsstarke Grundlage für die nächste Generation professioneller Drohnensysteme.

Dronesolutions Schweiz – Ihr Partner für automatisierte Drohnensysteme

Dronesolutions Schweiz unterstützt Unternehmen und Organisationen bei der Einführung automatisierter Drohnensysteme. Unser Angebot reicht von der ersten Machbarkeitsstudie über die technische Integration bis zur behördlichen Bewilligung. Darüber hinaus begleiten wir unsere Kunden bei der Vorbereitung des operativen Betriebs.
Gemeinsam prüfen wir die technischen und regulatorischen Voraussetzungen Ihres Projekts. Anschliessend entwickeln wir eine passende Lösung für Ihre Anforderungen. Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung zum DJI Dock 4 und zur Matrice 5TD!

Matrice 5TD

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